Schnittwunden im Urlaub?

Kein Problem mit der richtigen Wundversorgung

Sie haben sich im Urlaub verletzt und fürchten, dass Sie nun direkt die Rückreise antreten müssen? In der Regel sind Wunden durch die passende Erste-Hilfe schnell versorgt und der Urlaub kann ungehindert fortgesetzt werden. Wie Sie Schnittwunden korrekt behandeln, worauf Sie dabei achten müssen und was Sie für eine optimale Wundheilung tun können, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber.

Kann ich die Wunde selbst versorgen oder sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Ob Sie einen Arzt aufsuchen müssen oder die Wunde selbst versorgen, hängt von der Schwere der Schnittverletzung ab. Kleine Kratzer bzw. Schnittwunden, die nicht sehr tief sind, können meist selbst gut behandelt werden. Hierzu zählen auch Abschürfungen der oberen Hautschicht und kleinere Stichwunden. Diese Wunden heilen normalerweise bei korrekter Wundversorgung schnell ab.

Haben Sie sich aber eine tiefe Schnittwunde am Finger oder an anderen Körperstellen zugezogen, bei der durch einen großen Fremdkörper vielleicht sogar Sehnen, Nerven oder Blutgefäße beschädigt wurden, ist eine ärztliche Versorgung von Nöten. Befindet sich ein größerer Fremdkörper noch in der Wunde, sollten Sie diesen nicht ohne ärztliche Hilfe entfernen. Das Entfernen führt zu stärkeren Blutungen und damit zu einem höheren Blutverlust. Ist der Fremdkörper noch in der offenen Wunde, sollten Sie die Stelle abdecken, den Gegenstand fixieren und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Zusätzlich können Sie die verletzte Hautstelle desinfizieren, um mögliche Infektionen zu vermeiden.

Schnittverletzungen richtig versorgen

Die kleinsten Schnittwunden sind meist die schmerzhaftesten, aber mit der richtigen Erste Hilfe einfach zu behandeln. Wichtig ist in erster Linie, dass die Blutung gestoppt wird und die Wunde von Schmutz, wie Steinchen oder Sand, befreit wird. Im Anschluss daran können Sie die Verletzung mit einem Desinfektionsmittel desinfizieren, um das Risiko für Infektionen zu verringern. Danach wählen Sie das passende Pflaster und die Wundversorgung ist abgeschlossen. Welche Schritte Sie genau beachten müssen, lesen Sie in der Anleitung.

Anleitung

Anleitung – Wie behandle ich Schnittwunden richtig?

Bei kleinen Verletzungen sollten Sie die Erstversorgung – wie oben beschrieben – selbst durchführen. Allgemein gilt, dass kleine Schnittwunden selbst behandelt werden können und größere Verletzungen von einem Arzt zu begutachten sind.

  1. Generell sollte die Blutung schnellstmöglich gestoppt werden, um einen zu hohen Blutverlust zu verhindern. Dies kann bei kleinen, wenig blutenden Wunden mit einem Pflaster geschehen, welches kurz und unter Zug aufgebracht wird, und bei stärker blutenden Verletzungen mit einem Druckverband bzw. einem aufquellenden Wundpflaster. Die Wundauflage bleibt so lange auf der Wunde, bis die Blutung weitestgehend gestoppt ist und eine Wundversorgung möglich ist.
  2. Nachdem die Blutung gestillt ist, wird die verletzte Stelle noch einmal begutachtet und auf Verschmutzungen, Splitter oder kleine Steinchen untersucht, die eventuell in die Wunde gelangt sein können. Sollte dies der Fall sein, sind die Fremdkörper mit einer Pinzette vorsichtig zu entfernen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob sich fremde Teilchen in der Haut befinden, kontaktieren Sie einen Arzt.
  3. Sobald die Wunde gesäubert wurde, muss ein Desinfektionsspray aufgebracht werden, um das Risiko für Infektionen zu verringern. Die Desinfektion sollte auch beim Pflasterwechsel regelmäßig wiederholt werden. Wir empfehlen Ihnen ein alkoholfreies Desinfektionsmittel für Wunden. Alkoholfreie Sprays lösen kein starkes Brennen aus und der Heilungsprozess der Wunde wird nicht negativ beeinflusst.
  4. Bringen Sie nun ein Pflaster oder einen Verband an. Bei kleinen Schnitten, die wenig bluten, reicht ein Pflasterstrip. Sind die Verletzungen größer oder bluten stark, ist ein Verband mit einer sterilen Kompresse ratsam. Bei kleinen, stark blutenden Wunden empfehlen wir ein Wundpflaster mit aufquellender Wundauflage, wie z. B. unsere STERIBLOCK®-Pflaster. Die Blutung wird bei den saugfähigen Pflasterstrips schneller gestillt, da hier eine leichte Kompression entsteht.

Kleben statt nähen – Wie Schnittwunden am besten heilen

Beim Tritt in einen scharfkantigen Gegenstand entstehen schnell unangenehme Schnittwunden. Viele gehen davon aus, dass eine Narbenbildung sich nur vermeiden lässt, wenn der Arzt die Wunde näht. Längere Wunden lassen sich relativ einfach nähen oder mit speziellem Hautkleber kleben. Das Nähen hat allerdings den Nachteil der örtlichen Betäubung, die durch den Einstich der Nadel möglicherweise weitere Schmerzen verursacht. Diese sind zwar meist gut aushaltbar, aber unangenehm und je nach Körperstelle auch manchmal stärker. Eine Narbe bildet sich bei genähten Schnittverletzungen meist nicht. Der Haut- und Gewebekleber stellt dennoch die einfachere Alternative dar. Beim Kleben von Wunden ist es ebenfalls ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der mit der Anwendung vertraut ist und den Klebstoff fachgerecht aufträgt.

Eine ideale Lösung für zu Hause sind sogenannte Wundnahtstreifen, auch Klammerpflaster genannt. Die Pflasterstrips können bei Schnittwunden oder Wunden mit glattem Wundrand eingesetzt werden und halten diese zusammen. Der Vorteil ist eindeutig: Bei richtiger Benutzung der Pflaster entsteht keine große Narbe und die Anwendung verursacht keine zusätzlichen Schmerzen, z. B. durch eine Betäubung. So können Sie Ihre kleine Wunde ganz einfach selbst versorgen.

Unser Tipp!

Schnittwunden kleben mit STERIGRAP®-Wundnahtstreifen

Kennen Sie schon unsere sterilen Wundnahtstreifen STERIGRAP®? Wie bereits erwähnt, lassen sich Schnittwunden mit diesen Klammerpflastern wunderbar schmerzfrei versorgen. Die optimal zusammen gehaltenen Wundränder verringern zudem das Risiko für eine größere Narbenbildung . Sie stellen eine angenehme Alternative zur chirurgischen Wundnaht dar und vermindern das Risiko einer Infektion, die beim Nähen durch die Stichkanäle entstehen kann.

Unsere Wundnahtstreifen gibt es in zwei Ausführungen, in gerader Form und einer speziellen Knochenform, und in jeweils zwei verschiedenen Größen.

Die Knochenform hat den Vorteil, dass die Klebeflächen vergrößert sind, wodurch das Pflaster besser auf der Haut hält und sich nicht ablöst. Trotzdem ist der direkte Wundkontakt minimal und der Heilungsprozess der Schnittverletzung kann stets begutachtet werden. Besonders an gelenkigen und viel bewegten Körperstellen sind die Klammerpflaster ideal. Die Wundränder können durch die Strips nicht aufklappen, da sie fest zusammengehalten werden. Somit kann die Schnittverletzung optimal verheilen.

zu den Produkten

Viele Schnittwunden entstehen am Strand

Barfuß am Strand spazieren gehen ist ein herrliches Gefühl. Ein Gefühl von Urlaub und Entspannung. Kinder toben im Sand und bauen Sandburgen oder stürmen in die Wellen. Die Stimmung ist ausgelassen. Nachteil bei solchen Strandtagen: Es entstehen schneller Schnittwunden. Barfuß sind wir weniger geschützt und der Tritt in eine scharfkantige Muschel oder auf einen spitzen Stein ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch mit einer offenen Verletzung enden. Die richtige Wundversorgung ist dann entscheidend.

Auch der von Touristen oder anderen Strandbesuchern hinterlassene Müll kann scharfkantig sein: z. B. leere Plastikverpackungen, rostige Getränkedosen oder zerbrochene Glasflaschen. Davon abgesehen, dass ins Meer gespülte Abfälle der Umwelt massiv schaden, können Plastik-, Glas- und Metallteile Schnittverletzungen an Füßen oder Händen verursachen. Kinder sind beim Spielen oft nicht so vorsichtig und aufmerksam, dass sie scharfkantige Gegenstände sofort erkennen würden. Sie können sich beim Burgenbauen und beim Rennen im Sand schnell Schnittverletzungen zuziehen.

Damit Sie im Notfall effektiv Erste Hilfe leisten können, haben wir in unserem Shop ein entsprechendes Set für den Sommerurlaub zusammengestellt. Für den ungetrübten Badespaß finden Sie dort eine wasserfeste Wundversorgung. Kleine Schnittverletzungen können Sie damit schnell wasserfest versorgen und es entstehen meistens keine langfristigen Beschwerden.

Unser Tipp: Besorgen Sie sich für den Strand spezielle Wasserschuhe. Diese schützen die Füße vor spitzen Steinen oder anderen scharfkantigen Gegenständen. Die wasserfesten Schuhe gibt es in vielen Größen, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene und in diversen Farbvarianten. Damit sind dem Baden im Meer und den langen Strandspaziergängen keine Grenzen gesetzt.

Wasserspaß
trotz Wunde

Kennen Sie schon unsere wasserfesten Pflaster?

Mit den wasserfesten Pflastern der Marke MASTER•AID® lässt sich jeder Badetag mit Freude erleben. Für kleine Wunden gibt es spezielle transparente Strips, die wie ein herkömmliches Pflaster auf die verletzte Hautstelle geklebt werden. Das Schöne daran: Die CUTIFLEX®-Pflaster sind super unauffällig und können auch an sichtbaren Körperstellen getragen werden.

Haben Sie eine größere Wunde, die mit einem Wundverband verbunden ist? Dann wird Ihnen die Fixierfolie rollflex® ACQUA STOP sicher gefallen. Die transparente, wasserfeste Folie ist durchgehend klebend, verfügt also über keine zusätzliche Wundauflage. Sie kann über einem gewöhnlichen Wundverband oder einer nicht klebenden Kompresse angebracht werden und schützt die Schnittwunde zuverlässig vor äußeren Einflüssen wie Wasser, Schmutz oder Bakterien. Trotz Ihrer wasserdichten Eigenschaft ist sie von innen nach außen wasserdampfdurchlässig, also atmungsaktiv.

Die Folienpflaster CUTIFLEX® sind in verschiedenen Formaten erhältlich. Die Fixierfolie rollflex® ACQUA STOP ist 10 cm breit und in zwei Längen bei uns im Shop verfügbar. Die transparente Folie rollflex® ACQUA STOP lässt sich aber individuell auf die passende Größe zuschneiden. Ganz gleich, welche wasserfeste Variante Sie wählen: Der Badespaß ist weiterhin garantiert.

Unser Tipp: Mit dem Vorteilspack für den Sommerurlaub haben wir Ihnen ein spezielles Paket zusammengestellt, in dem Sie wasserfeste Produkte, sowie hilfreiche Produkte für die Erstversorgung finden. Sparen Sie beim Kauf eines Sets für Ihren nächsten Strandbesuch 25 % im Vergleich zum Einzelkauf.

 

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